1973 gründete der Architekt Jürgen Sucksdorff den Antikflohmarkt auf dem stillgelegten oberirdischen U-Bahnhof Nollendorfplatz. In einem alten U-Bahnwagen wurde sich dann mit der Kneipe „Zur Nolle“ niedergelassen. Das lief so gut, dass die Kneipe noch einmal zusätzlich als mobile Variante angeboten wurde.
Nun denn – die gesamte Einrichtung wurde noch einmal gekauft und gesammelt und fertig war die mobile Kneipe, die jetzt seit Jahrzehnten eine Fangemeinde hat und ihr Vorbild am Nollendorfplatz überlebte (1991 aufgelöst, dort ist wieder regulärer U-Bahn-Betrieb). Die portable Kneipe ist zum Mitnehmen gedacht (war sogar schon einmal in Los Angeles), kann aber auch einfach gemietet werden von 40 bis 400 Gästen. Je nach Größe der Veranstaltung wird dann ein historisches Sammelsurium aus den Beständen eines großen eigenen Lagerhauses in einem Schöneberger Gewerbegebietes zusammengezaubert.



