Der Roman erschien am 10. November 1928 in der Vossischen Zeitung als Vorabdruck, in Buchform dann Ende Januar 1929 im Propyläen-Verlag des Berliner Ullstein-Konzerns. Der Roman wurde noch 1929 in 26 Sprachen übersetzt. Bis heute gibt es Ausgaben in über 50 Sprachen, die geschätzten Verkaufszahlen weltweit liegen zwischen 15 und 20 Millionen.
Bei den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen 1933 wurden auch zahlreiche Exemplare von Im Westen nichts Neues zerstört.
Und wo ist der Bezug zum Nollendorfplatz?
Die SA hatte unter Anleitung des damaligen Gauleiters und späteren NS-Propagandaministers Joseph Goebbels die deutsche Uraufführungen der amerikanischen Verfilmung des Romans von Lewis Milestone ("All Quiet on the Western Front" gesprengt, sie randalierten im Kino Metropol am Berliner Nollendorfplatz mit Stinkbomben und weißen Mäusen, Krawallen und Schlägereien. Nach mehrfacher Wiederholung der Störaktionen im gesamten Deutschen Reich wurde der Film abgesetzt. Aber auch die politische Linke war mit der "pazifistischen Kriegspropaganda" nicht glücklich, ihr fehlten vor allem "die gesellschaftlichen Ursachen des Krieges".
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