Nollendorfplatz Berlin

Das Berliner Stadtportal am Nollendorplatz

Sonntag, 20. Mai. 2012
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Die dunke Seite des Nollendorfplatzes

Crime - Die dunke Seite des Nollendorfplatzes

Große Verkehrskontrolle am Nollendorfplatz

In Schöneberg haben Polizeibeamte Samstagabend (31.01.2009) Kraftfahrer auf Alkohol- und Drogenkonsum bei einer großen Verkehrskontrolle überprüft. überprüft. Außerdem ahndeten die Beamten mehrere Geschwindigkeitsverstöße. Von 20 Uhr bis Mitternacht kontrollierten sie in der Kleiststraße in Richtung Nollendorfplatz 94 Fahrzeuge und schrieben 23 Anzeigen. Zwei 33- und 37-Jährige standen unter Drogeneinfluss und wurden zur Blutentnahme gebracht. Außerdem wurden mehrere Geschwindigkeitsverstöße geahndet.

Ein 52-jähriger Autofahrer war mit 81 Kilometern por Stunde anstatt der erlaubten 50 Kilometer unterwegs. Da die Ordnungswidrigkeit vor Mitternacht begangen wurde, wird sie noch nach dem alten Bußgeldkatalog geahndet. Damit muss der Verkehrssünder mit 100 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot sowie drei Punkten in Flensburg rechnen. Nach der ab Februar geltenden Regelung erhöht sich die Geldstrafe bei einer Überschreitung der Geschwindigkeit innerhalb von Orten um 31 Kilometer pro Stunde auf 160 Euro. Außerdem wurden mehrere Geschwindigkeitsverstöße geahndet

 
Crime - Die dunke Seite des Nollendorfplatzes

Proteste nach Überfall auf Schwule

Ein weiterer brutaler Überfall, bei dem ein 23-jähriger schwuler Mann in Berlin lebensgefährlich verletzt wurde, ist scharf verurteilt worden.

Der Mann ging gegen 1.30 Uhr mit seinem Freund aus der Schwulenbar "Bulls". An der Ecke Eisenacher Straße/Kleiststraße wurde er von fünf Männern, vermutlich Osteuropäern, angesprochen. Dann schlugen sie auf ihn ein.  Ein 21-Jähriger, der helfen wollte, wurde ebenfalls attackiert. Während sein Freund in der Bar Hilfe holte, flüchteten die Männer ohne Beute.

Das Opfer erlitt bei dem Angriff einen Schädelbruch, Hirnblutungen und Gesichtsverletzungen. Er wurde im Krankenhaus sofort notoperiert.

Die Berliner Linke forderte die Polizei am Donnerstag auf, rund um den Nollendorfplatz in Schöneberg, wo viele Homosexuelle leben, mehr Präsenz zu zeigen. Hinweise auf die Täter gibt es nach Angaben der Polizei noch nicht. Es werde in alle Richtungen ermittelt. Nach Einschätzung des Vereins lesbischer und schwuler Polizisten werden derartige Angriffe immer brutaler. Fünf Männer hatten in der Nacht zu Mittwoch ein schwules Paar überfallen und einen der beiden Männer zusammengeschlagen.

Drei Tage nach dem Überfall auf einen homosexuellen Mann haben am Nollendorfplatz etwa 500 Menschen ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt. Die Initiative ging vom schwulen Anti-Gewalt-Projekt Maneo aus. Der Protestmarsch wurde auch von Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linke) und dem FDP-Landesvorsitzende Markus Löning begleitet und lief friedlich ab.

Der Anteil der schwulen Bewohner in Berlin ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Die schwule „Ost-Szene“ um die Greifenhagener Straße boomt und macht dem traditionellen Schwulenkiez in Schöneberg rund um den Nollendorfplatz Konkurrenz.

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